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Wer wir sind

UNITED CREATURES ist eine unabhängige Plattform, die für die gesellschaftliche Anerkennung von TIERRECHTEN eintritt.

Die Initiative dazu kam im Frühjahr 2002 von der neuen Führung des VGT (Verein gegen Tierfabriken), die Umsetzung der Idee erfolgte kurz darauf, dank der engagierten Hilfe von Mitarbeitern diverser renommierter Werbe-, PR- und Internet-Agenturen, die sich im Laufe der Zeit immer mehr mit dem Projekt zu identifizieren begannen.

Rund 350 aktive Vereine und private Initiativen vertreten in Österreich die Anliegen des Tierschutzes. Die Gründung der Plattform United Creatures ist ein erster Schritt in Richtung Kooperation. Unter dieser Dachmarke sollen Kräfte gebündelt und für das gemeinsame Anliegen mobilisiert werden.


„Unser Ziel ist es, die Kräfte aller, die sich im Rahmen von Vereinen und Organisationen für das Schicksal von Tieren einsetzen, zu bündeln und ihnen dadurch Gehör zu verschaffen. Wir wollen eine Koalition von Tierrechts- und Tierschutzvereinen, die gemeinsam für das Recht von denjenigen Mitgliedern unser Gesellschaft eintritt, die nie alleine für sich sprechen können – den Tieren.“

Thomas Winger, Initiator



Die Botschaft von UNITED CREATURES ist eine klare:

Die Welt, die Zivilisation und die Gesellschaft bestehen nicht nur aus Mitgliedern der Spezies Mensch. Auch der Anspruch auf essentielle Grundrechte, auf Schutz von Leib, Leben und Freiheit besteht nicht nur für den Menschen.

Die kulturgeschichtliche Entwicklung, welche Milliarden von Lebewesen, die ähnlich wie der Mensch Schmerzen fühlen, Emotionen spüren und ein Leben zu leben haben, auf den Status von reinen „Sachen“ reduziert, ist, in moralischer Hinsicht, eine Schande für unsere Zivilisation.

UNITED CREATURES möchte diese Diskussion über TIERRECHTE, die in den philosophischen Fakultäten der renommiertesten Universitäten auf der ganzen Welt bereits seit Jahren geführt wird (Prof. P.Singer, Prof. T.Regan, Stephen Wise etc.) endlich auch in der allgemeinen Öffentlichkeit thematisieren.

Die Beharrungskräfte derjenigen Teile der Bevölkerung, die ihren materiellen Nutzen aus der Ausbeutung und Qual von Tieren ziehen, können nur durch eine offen und engagiert geführte Diskussion neutralisiert werden, in der ethische Gesichtspunkte immer stärkeres Gewicht beigemessen bekommen.