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Inserat im Printstandard
TIERSCHÜTZER SIND KEINE VERBRECHER
FÜR GERECHTIGKEIT UND GEGEN POLIZEISTAAT-METHODEN
Am Mittwoch den 21. Mai 2008 führte die Polizei
eine österreichweite Razzia unter TierschützerInnen
durch. 22 unbescholtene Personen von 7 verschiedenen
Tierschutzvereinen wurden von Spezialeinheiten mit Waffen
bedroht, Wohnungen und Büros aufgebrochen und durchsucht,
letztlich über 10 Personen die Untersuchungshaft
verhängt. Die Polizei begründet ihr brutales
Vorgehen mit dem pauschalen Verdacht auf Bildung einer
„kriminellen Organisation“, und diversen
Sachbeschädigungen.
Nach 2 Wochen sind noch immer 4 Tierschutzvereine
durch willkürliche Beschlagnahmungen ihrer Infrastruktur
lahm gelegt, es fehlt noch immer jegliche konkrete Begründung
für die verhängte U-Haft. Gleichzeitig stellen
sich angebliche Belastungszeugen der Polizei als fingiert
heraus, und die Staatsanwaltschaft verweigert den Anwälten
ohne Angabe triftiger Gründe die Akteneinsicht.
(Details zu den fragwürdigen Ermittlungsmethoden
unter www.vgt.at)
Wir protestieren vehement gegen die derzeit laufende
pauschale Kriminalisierung des Tierschutzes, das menschenrechtswidrige
Vorgehen gegen Einzelne und gegen die anhaltenden Vorverurteilungen,
die ohne Beweise und in einer unvergleichlichen Härte,
viele engagierte TierschützerInnen treffen und
deren Arbeit verunmöglichen.
In diesem Sinne ist es uns ein Anliegen, folgende Sachverhalte
unmissverständlich klar zu machen:
Die Österreichischen Tierschutzorganisationen
- bekennen sich zur Durchsetzung tierschutzrelevanter
Anliegen im Rahmen der Gesetze
- distanzieren sich von Gewalt und unterstützen
die Aufklärung von Straftaten.
HELFEN SIE UNS!
Lassen Sie nicht zu, dass Behördenwillkür
den Rechtsstaat in Österreich unterwandert. Die
Zeiten, wo politisch anders denkende Menschen polizeilich
verfolgt wurden, dürfen nicht wiederkehren.
Unterschreiben Sie bitte unsere Petition auf www.pro-tier.at/freiheit
und helfen Sie durch eine Spende auf das dort angegebene
Konto unsere Tierschützer rechtlich zu vertreten.
Das gesamte
Inserat als PDF (462 KB) |
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| Pelze,
Pelze
wohin man blickt, überall Pelze: an jeder Ecke
der Wiener Innenstadt starrt dir die Haut eines, nur
um der Eitelkeit willen gemordeten Lebewesens entgegen.
Früher war es ein Gemisch aus neureichen Edelkokotten
und wachsgesichtigen Damen des vorgestrigen Bürgertums,
die es nicht lassen konnten, sich mit fremder Haut
zu schmücken. Mit einem Flair trotzigen Schuldbewußtseins
und einem gelegentlichen nervösen Blick über
die Schulter, stolzierten sie durch die Straßen.
Dem Gros der PelzträgerInnen heute sind diese
Gefühle fremd – ihre modischen Jacken und
Pullover wählen sie aus, ohne daß sie den
Pelzbesatz an Kragen oder Manschette mit den Millionen
gequälter Kreaturen auch nur in Verbindung bringen
würden, die dafür ihr Leben lassen müssen.
Viele von ihnen würden vielleicht zu einem anderen
Modell, pelzlosen Modell greifen, wenn ihnen nur jemand
bewußt machte, welches Leid sie durch ihre Entscheidung
als KonsumentInnen verursachen
weiter... |
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| 70 Prominente
aus Kultur und Wissenschaft unterstützen UNITED
CREATURES Appell an den Bundeskanzler.
Kunst und Wissenschaft für
ein strenges Tierschutzgesetz
Der Unmut über die Verzögerungstaktik der
Regierung bei der Ausarbeitung eines neuen Bundes Tierschutzgesetzes
erfasst immer weitere Kreise:
Über 70 Proponenten aus Kunst und Wissenschaft
unterschreiben diesbezüglich einen offenen Appell
an den Bundeskanzler. Der Druck auf die Regierung soll
erhöht werden, endlich die Kernforderungen des
Tierschutzvolksbegehrens umzusetzen:
- Tierschutz in die Verfassung
- Tieranwaltschaft
- Verbot von Käfighaltung von Legehennen
Den vollen Text mit der Liste der Unterzeichnenden
gibts hier
zum Nachlesen oder als PDF-Download.
(weiter...) |
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| Appell an
den Bundeskanzler.
Offener Brief an Dr. Wolfgang
Schüssel
UC appelliert an den Bundeskanzler über die Partikulärinteressen
einzelner Funktionäre und Wirtschaftstreibender
hinweg Österreich ein Tierschutzgesetz zu geben,
das diesen Namen wirklich verdient.
Der gesamte Brief inklusiver umfangreicher Aufklärung
über die Fakten rund um das neue geplante Bundestierschutzgesetz
wurde in verschiedenen Tageszeitungen geschalten.
Den vollen Text gibts hier
zum Nachlesen oder als PDF-Download.
(weiter...)
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| WIR
HABEN MIT DER REGIERUNG EIN HÜHNCHEN ZU RUPFEN.
UC lanciert Anzeigen-Kampagne
für ein Bundestierschutzgesetz das diesen Namen
auch verdient
Die Regierung hat nun die Katze aus dem Sack gelassen
und endlich ihren Entwurf eines Bundestierschutzgesetzes
präsentiert. Tatsächlich lässt das vorgeschlagene
Gesetz in wesentlichen Punkten zu Wünschen übrig:
Die Kernforderungen des österreichischen Tierschutzes
wurden nicht erfüllt.
So verpasste die Bundesregierung in ihrem Entwurf zum
bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz die Gelegenheit
3,5 Millionen Legehennen aus der Gefangenschaft befreien.
Aber nicht nur ein Verbot der Käfighaltung von
Legehennen wird verabsäumt: weder die Errichtung
einer Tieranwaltschaft, noch die Verankerung von Tierschutz
in der Verfassung - beides Kernforderungen des von 500.000
ÖsterreicherInnen unterzeichneten Tierschutzvolksbegehrens
- sind in dem Entwurf enthalten.
Wir fordern die Regierung auf, sich endlich ihrer
Verantwortung gegenüber dem Leben zu stellen.
(weiter...)
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